
Der heutige Putbuser Schlosspark hat seinen Ursprung in der Hof und Gartenanlage um das steinerne Haus, aus dem später das Putbuser Schloss entstand.
Um 1725 ließ der damalige Besitzer, Graf Moritz Ulrich l., entsprechend dem Zeitgeist, einen französischen Barockgarten um das Schloss anlegen.
Zwischen 1804 bis 1825 wurde dieser Park von Fürst Wilhelm Malte I. zu Putbus im Stil eines englischen Landschaftsparks, auf die heutige Größe von 75 ha erweitert und umgebaut.
Der Park von Losentitz in Zudar soll dabei mit seiner Baumschule einen Großteil der neu angepflanzten Gehölze geliefert haben.

Noch heute machen die schon 1804 geplanten Sichtachsen aus dem Park auf die entfernte Boddenlandschaft die Besonderheit dieser Landschaftsgestaltung aus. Dabei wirken im hohen Maße die Solitär- und Baumgruppen mit über 60 nicht heimischen, wertvollen dendrologischen Gehölzen aus der ganzen Welt mit .
Fotogalerie Der Park von Putbus
23662 kb, 2 Minuten 50 Sekunden

Der Park von Ralswiek umgibt das Ralswieker Schloss.
Es wird angenommen, dass vor 1800 dieser Park von dem damaligen
Gutspächter von Barnekow angelegt wurde.
Den Park zieren eine
Reihe dendrologisch seltener Gehölze aus der ganzen Welt.
Die Haupt-Sichtachse, vom Schloss zum Jasmunder Bodden, ist
heute im unteren Teil das Freiluft-Theater Störtebeker-Festspiele
mit Bühne und Kulisse direkt vor dem Jasmunder Bodden.


Mit dem Bau des Gutshauses Semper in Lietzow um 1920 wurde auch der Waldpark angelegt. Er liegt in der Semper Heide und bietet mit seinem Hochuferweg herrliche Ausblicke auf den großen Jasmunder Bodden.
Von 1963 bis 1990 wurde das "Schloss Semper" mit vielen Nebengebäuden als Ausbildungsstätte militärisch genutzt.

Ab 2000 konnte der Waldpark mit finanzieller Hilfe einer Brauerei
wieder hergerichtet werden und war 2003 zur IGA offizieller Außenstandort.<br/>
Eine Rhododendron-Allee, Hexenbäume, Windflüchter und Krüppelbuchen,
Kaskadenteiche und Steilküsten sind die Besonderheiten dieses
Parks.