Fischereihäfen, Umschlagshäfen, Seglerhäfen

Der Sassnitzer Hafen

Fischereihafen Sassnitz

Am Ende des 19. Jahrhunderts beschloss das kaiserlich-preußische Seefahrtsamt in einer kleinen Rügener Gemeinde einen großen Fischerei -und Fährhafen bauen zu lassen. Da die Tiefwasserküste über keinen natürlichen Schutz des Hafens verfügte, errichtete man gleichzeitig eine Steinmole zum Schutz des Hafens.

Heute gilt dieses - ehemals unbedeutende - Fischerdörfchen Sassnitz als  d i e  Hafenstadt Rügens.

Nach der Wiedervereinigung wurde der Hafen grundlegend als Stadthafen umgebaut. Der Fährverkehr nach Skandinavien wurde mit in den Fährhafen Sassnitz Mukran integriert.

Heute ist der Fischereihafen im Stadthafen ein wichtiger Anlande - und Umschlagplatz für Frischfang aus der Ostsee (z.B. Dorsche, Flundern, Zander oder Heringe), präsentiert sich aber auch als Tourismushafen. An der Mole als auch am Hauptpier des Stadthafens sind die Anlegestellen der Fahrgastschiffe und Fischkutter, die hier touristische Rundfahrten anbieten.

Sehr empfehlenswert sind die Fahrten mit der Reederei Lojewski an die Kreideküste bis zum Königsstuhl, die den Fahrgästen auch sehr ausführlich erklärt werden.

Für Segel- bzw. Motorjachten sind 120 Liegeplätze entstanden.

Beim Gang über die gewaltige Außenmole, die mit ihren 1.444 Metern als die längste in Europa gilt, kann man den Flair des Hafens genießen, an den Räucherschiffen die Früchte des Meeres verkosten, am Hauptpier in den gemütlichen Kneipen und Gaststätten sitzen oder die in den letzten Jahren entstandenen Museen besuchen.
Siehe auch
Stadt Sassnitz
Fährhafen Sassnitz/Mukran

 

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